ERFOLGREICHER VORTRAG DES GESCHÄFTSFÜHRERS DER INTERNATIONALEN GESELLSCHAFT FÜR MENSCHENRECHTE am Mittwoch, d. 23.11.11 |
| Von: Aktivitas am 27.11.2011 |

Die zahlreich erschienene Zuhörerschaft bekam im Laufe des Abends einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeitsweise der sozialistischen Spitzelorganisation. Leider handelt es sich auch 20 Jahre nach der „Wende“ um ein Thema welches den Menschen nur teilweise im Gedächtnis ist und das noch einiger Aufarbeitung bedarf.
Anhand der Kopien etlicher Dokumente aus der BStU (Bundesbeauftrage für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemligen DDR) zeigte der Redner auf in welcher Intensität die Statssicherheit der DDR anhand von Spitzelei, Unterwanderung, Fälschung von Dokumenten, Schriftbildern oder Briefköpfen systematisch daran arbeitete die humanitäre Menschenrechtsorganisation IGfM zu diskreditieren und bekämpfen.
Die Nachwirkungen dieser systematischen Denunziation reichen bis in die Gegenwart, wie der rufschädigende Wikipediaartikel der IGFM zeigt. Dieser stützt sich hauptsächlich auf gefälschte Unterlagen der Staatssicherheit der DDR.
Folgender Verweis gibt nähere Informationen zu den wahrheitswidrigen Aussagen bei wikipedia.
http://www.igfm.de/?id=971
Die persönlich geschilderten Vorgänge des selbst betroffenen Zeitzeugen sorgten dafür, dass man einen realistischen Eindruck davon bekam womit jemand leben musste und heute in anderen Ländern der Welt nach wie vor leben muss, wenn er sich in einem diktatorischen System für Recht, Freiheit und Menschenrechte einsetzt.
Dem Auditorium, welches sich aus Mitgliedern der Verbindung, sowie interessierten Studenten und Vertretern örtlicher Vereine zusammensetzte, bot sich nach dem zweistündigem Vortrag die Möglichkeit etliche aufgekommene Fragen zu stellen und sich daraufhin an der Theke weiter mit dem Referenten zu unterhalten.
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